In den Medien sind in der letzten Zeit immer wieder Berichte über den 2. Klasse Patienten aufgetaucht und das ist auch gut so. 
Es sind allerdings nicht die Privatversicherer, die Schuld an der Miserie der gesetzlich versicherten haben, sondern es sind die Politiker, die Gier und das Bürokratentum! In den 70ér Jahren brauchte die Industrie einfache Arbeiter. Die SPD wurde in Anatolien fündig und lies nicht nur die Gastarbeiter ins Land, sondern auch die Angehörigen. Die Industrie braucht diese Arbeiter schon lange nicht mehr und im Verhältnis 5 zu 1 (5 Leistungsempfänger und ein Beitragsleister) wird das System seit dem belastet und der einstige Überschuss der Kassen wurde verbraucht..... Die gesetzlichen Kassen geben dazu unnötig viel Geld für Unsinn aus und sparen das Geld, das vom Versicherten kommt eben bei dem Versicherten ein, der eine vernünftige Gesundheitsleistung für sein Geld verlangt.

Ärzte bekommen in den meisten Behandlungsfällen nicht die notwendige Zeit für eine ordentliche Untersuchung und Beratung bezahlt. Das Wartezimmer ist voll,- für einen Zweitarzt fehlt vielen oder gar den meisten Praxen das Geld. Also bleiben volle Wartezimmer und "der nächste bitte".

Ich habe beruflich mit Füßen, Beinen und Einlagen zu tun, wie mein Benutzername es schon vermuten lässt. 
So sehe ich fast täglich Rezepte für Einlagen, die eine unvollständige oder falsche Diagnose der Füße zeigen. Bei den verschriebenen Einlagenmaterialien handelt es sich oft um absolut unbrauchbare Materialien. Manchmal werden sogar Einlagen verabreicht, die mehr schaden als nutzen bringen. Auch Patienten, die überhaupt keine Einlagen brauchen, sondern bestenfalls ordentliche Schuhe treffe ich an.
Am schlimmsten ist es, wenn Kinderfüße falsch oder unzureichend therapiert werden und fahrlässig eine (teure) Operation in kauf genommen wird, nur weil für den Moment 20,--€ eingespart werden können.

Im Bereich Einlagenversorgung ist ein Wirtschaftszweig entstanden, der unter "offizieller Kontrolle" ganz miese Geschäfte macht, die der Gesundheit des Patienten und den Kassen gleichfalls schadet. Einlagen, die nicht viel mehr bringen, als ein passend zurecht geschnittenes Schwammtuch aus dem Aldi werden immer häufiger zur Regel. Die meisten Patienten erkennen nicht den Unterschied zwischen Maßeinlagen und Fertigeinlagen. Oft erscheinen dem Patienten die billigen Weichschaumeinlagen auch wesentlich bequemer als die stabileren Qualitätseinlagen aus hochwertigen Materialien.
Auf diesen Misstand habe ich mehrfach aufmerksam gemacht und dafür auch einigen Ärger einstecken müssen....

Über die Fussgesundheit.info Webseiten haben nun alle Patienten die Möglichkeit, einen "online Einlagentest" zu machen. Die Ergebnisse sind beeindruckend und schockierend zu gleich!

Der Patient kann nicht mehr blind einem Arzt und Sanitätshaus vertrauen,- leider ist das eine Tatsache, die auch insbesondere Fachärzte dazu bewegt haben, ihre Kassenzulassung abzugeben. Vor einiger Zeit lief bei Anne Will in der ARD ein guter Beitrag über den Orthopäden Dr. Meerrettig aus Berlin.
Bei ihm weiss auch der Kassenpatient, dass die Beratung 40,--€ kostet und er somit 30,--€ mehr bezahlen muss, als beim Kassenarzt. Allerdings gibt es keine Wartezeit und Zeit ist für berufstätige ebenfalls gegen Geld aufzurechnen. Somit kommt man als Patient beim privaten Arzt oder Therapeuten günstig günstiger weg, zumal man dann sicher sein kann, dass sich wirklich die Zeit genommen werden kann, die man für eine Untersuchung tatsächlich braucht!

Ich habe ein eigenes, meiner Meinung nach sozial gerechtes Fußgesundheitssystem geschaffen, welches mich zwar niemals reich machen wird, aber Spaß macht und dem Kunden den besten Service bringt. Irgendwie ist es in den vergangenen 10 Jahren dazu gekommen, dass ich mich immer mehr auf Kinderfüße spezialisieren konnte. So habe ich aber auch die zunehmende Armut der Familien, die für ihre Kinder das Beste wollen, mitbekommen.
So wurde bereits 2003 ein Fußgesundheitsabo geschaffen, welches sogar eine Erfolgsgarantie beinhaltet.
Dieses Abo kann sich jede Familie leisten! Allerdings ist für den Betrieb keines der Abos wirklich als wirtschaftlich anzusehen. Oft werden nichteinmal die Materialkosten eingenommen,- vom Lohn ganz zu schweigen.
Um die betrieblichen Ausgaben bezahlen zu können und letztendlich auch den Lebensunterhalt bestreiten zu können, bezahlen andere Kunden einen Teil der Abos ganz einfach mit etwa 2,--€ pro Auftrag einfach mit. Weil sich die Qualität mehr und mehr herumgesprochen hat, stiegen die Kundenanfragen. Aus dem ursprünglich auf 100 Kinder begrenzten Abo- Angebot, sind inzwischen mehr als 150 geworden. Die Obergrenze liegt nun bei 200 Kinderabos, denn mehr gibt der Kleinbetrieb einfach aus Kapazitätsgründen nicht her.

Dieses Beispiel ist als Anreiz für andere Gesundheitsversorger genannt. Sicher wird nicht jeder Patient dazu bereit sein, für Qualität und 1A Beratung einen eigenen Obulus zu bezahlen,aber ein großer Teil